Nach der Operation

Was ist das Dumping-Syndrom?

5. März 2023

Was ist das Dumping-Syndrom?

Was ist das Dumping-Syndrom?

Das Dumping-Syndrom ist eine häufige Komplikation nach bariatrischen Operationen wie dem Magenbypass oder der Schlauchmagen-OP. Es tritt auf, wenn Nahrung zu schnell in den Dünndarm gelangt.

Arten des Dumping-Syndroms

Frühes Dumping (10–30 Minuten nach dem Essen):

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bauchkrämpfe und Durchfall
  • Herzklopfen, Schwindel, Schweißausbrüche

Spätes Dumping (1–3 Stunden nach dem Essen):

  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • Zittern, Schwäche, Konzentrationsprobleme

Ursachen

Nach einer bariatrischen Operation ist der Magenausgang größer oder der Magen kleiner. Dadurch gelangt Nahrung — besonders zuckerreiche Speisen — viel schneller in den Dünndarm als normalerweise.

Vorbeugung

  • Kleine, häufige Mahlzeiten (5–6 pro Tag)
  • Langsam essen und gründlich kauen
  • Flüssigkeiten nicht während, sondern 30 Minuten nach den Mahlzeiten trinken
  • Zucker und einfache Kohlenhydrate meiden
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel bevorzugen

Behandlung

In den meisten Fällen lässt sich das Dumping-Syndrom durch Ernährungsanpassungen kontrollieren. In schweren Fällen kann eine medikamentöse Behandlung erforderlich sein. Sprechen Sie mit Dr. med. Türker Karabuğa, wenn Sie unter Beschwerden leiden.

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⚠️ Rechtlicher Hinweis: Bei jedem chirurgischen oder interventionellen Eingriff können die Ergebnisse von Person zu Person variieren. Es wird empfohlen, vor dem Eingriff eine ausführliche Beratung bei Ihrem Arzt einzuholen.

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